6 Tipps, bevor Sie ein Kinderfahrrad kaufen

Bestes Kinderfahrrad kaufen
Wenn Sie das richtige Kinderfahrrad kaufen, wird es ein Spaß für die ganze Familie.

Die Anschaffung eines Kinderfahrrads kann schwierig sein – vor lauter unterschiedlichen Fahrradtypen, Preisen und Marken kann der Überblick schnell verloren gehen.

Woher weiß man also, dass man für sein Kind das beste Kinderfahrrad kaufen wird?

Wir bieten Ihnen einen Leitfaden, an den Sie sich orientieren können bei einem Kauf des Kinderfahrrads.

1. Fahrräder können für Ihr Kind schwierig zu lenken und fahren sein.

Kinderfahrräder sollten leicht genug sein, um sie problemlos anzuheben und handhaben zu können. Ein Aluminiumrahmen wird leichter sein als ein Stahlrahmen. Wir raten Ihnen vorab zu testen, ob es sich leicht oder schwer heben lässt, sodass es auch für Ihr Kind nicht zu schwer ist. Denn umso schwerer das Fahrrad, desto schwerer lässt es sich fahren.

Nicht nur das Material des Rahmens ist wichtig. Ein niedriger Durchstiegsrahmen ermöglicht es einem Kind, ohne Schwierigkeiten auf das Fahrrad auf- und abzusteigen. Besonders wichtig ist dieser Punkt bei kleineren Kindern, die auf Pedalfahrrädern unterwegs sind. Außerdem sollten Sie prüfen ob der Rahmen des Fahrrades nicht zu hoch ist. Das Kind sollte den Rahmen leicht überwinden können mit den Beinen.

2. Wählen Sie den richtigen Fahrradtyp für Ihr Kind

Es klingt leichter als tatsächlich getan. Auch Ihr Kind wird älter und verändert eventuell auch den Geschmack des Designs. Prüfen Sie früh genug, ob Ihr Kind später im Gelände oder eventuell auf lange Strecken fahren möchte. Hier kann man Fehlkäufen vorbeugen. Sprich, kaufen Sie sich kein Kinderfahrrad mit Rennradfunktionen, wenn Ihr Kind auf schlammigen Untergrund fahren möchte.

Mountainbike für Kinder
Manche Kinder wollen lieber die Berge unsicher machen. Berücksichtigen Sie solche Faktoren, bevor Sie ein Kinderfahrrad kaufen.

3. Kinderfahrräder müssen nicht schwer sein, dafür aber robust

Die Kinderfahrräder werden zwangsläufig auf den Boden geworfen, wenn das Kind in Eile ist. Ebenso kommen hier und dort ein paar Stürze hinzu. Deshalb gilt je stabiler, desto besser.

Achten Sie darauf, ob der Rahmen, die Sattelstütze, Muttern und Schrauben aus Stahl sind und nicht aus Aluminium.

4. Zahnräder und die Schaltung können Probleme verursachen

Die kleinsten Kinderfahrräder brauchen keine Gänge, da sie die jungen Fahrer verwirren und nur zusätzliches Gewicht bringen. Unser Rat wäre, Gänge zu vermeiden, bis sie mindestens die 20-Zoll-Radgröße erreichen – und selbst dann noch zu überlegen, ob sie wirklich notwendig sind. Sobald Ihr Kind in hügeligem Gelände unterwegs ist, werden die Gänge natürlich wichtig. Beginnen Sie einfach – ein dreifacher Kettensatz vorne, der 21 oder mehr Gänge bietet.

Es ist erstaunlich, wie viele Gangschaltungen schwer zu bedienen sind. Hochwertige Kinderräder passen auf die Komponenten in Kindergröße auf, die sich mit kleinen Händen und Daumen leichter bedienen lassen. Es gibt verschiedene Arten von Schaltungen, also stellen Sie sicher, bevor Sie ein Kinderfahrrad kaufen, dass Sie wissen, welcher Typ verbaut ist. Die Alternative ist viel Stöhnen, da sie das Kinderfahrrad den Hügel hinaufschieben müssen.

5. Die Bremsen an Kinderfahrrädern müssen benutzbar sein

Auch hier gibt es Bremshebel in verschiedenen Größen. Einige Kinderfahrräder sind mit Erwachsenenhebeln ausgestattet, die viel zu groß sind, als dass kleine Hände sie erreichen und bedienen könnten. Prüfen Sie ob das Fahrrad welches Sie kaufen, eine kinderfreundliche Bedienung der Bremshebel hat.

Rücktrittbremsen sind an kleineren Kinderfahrrädern ebenfalls zu finden und können das Abbremsen oder Anhalten erleichtern, indem sie rückwärts treten, anstatt eine Lenkerbremse zu verwenden.

Einige Kinder (und Eltern) lieben Rücktrittbremsen, andere hassen sie. Stellen Sie also sicher, dass Sie wissen welchen Typ Ihr gewähltes Fahrrad hat. Denken Sie daran, dass Rücktrittbremsen tendenziell schwerer sind und Ihr Kind das Bremsen noch lernen muss.

Kinderfahrrad Bremse
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind das Fahrrad sicher abbremsen kann.

6. Kettenschützer und Schutzbleche können Schmerzen verhindern

Ein Kettenschutz, sowie die Schutzbleche schützen die kleinen Hände und Beine vor der Fahrradkette. Sie schützen Ihr Kind vor Verletzungen und verringert die Gefahr, dass die Kleidung ruiniert wird.

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