Jetzt Fahrradtour mit Kind planen. Unsere 8 Tipps!

Viele Eltern können sich nicht vorstellen, ihr Hobby Fahrradfahren mit ihren kleinen Kindern zu teilen. Gerade bei Kleinkindern machen sich die Eltern viele Sorgen. Zu viele?

Mit der richtigen Planung wird die Fahrradtour mit Kind eine tolle Freizeitgestaltung für die ganze Familie.

Hierbei ist es besonders wichtig, dass der Fahrspaß der Kinder im Vordergrund steht. Nicht der der Eltern. Doch auch die Eltern kommen natürlich auf ihre Kosten: Während einer Fahrradtour mit Kind werden Sie spaßige Dinge erleben, an die Sie sich auch in vielen Jahren noch erinnern können.

Wie gehe ich eine Tourenplanung mit Kindern an?

Einen genauen Plan sollte man sich immer bereitlegen, allerdings auch viel Puffer für spontane Planänderungen bereithalten. Wie heißt es so schön? Es läuft immer anders, als gedacht.

Die Eltern sollten sich bei der Planung zur „Fahrradtour mit Kind“, in das Kind hineinversetzten können, um die Zeit nicht zu hoch zustecken und um Pausen einzuplanen. Die Pausen sind sehr wichtig. Denn in der freien Wildbahn gibt es für Kinder viele neue Sachen zu entdecken. Wurde vom Kind irgendetwas Spannendes gefunden, wird dieses direkt anhalten und beobachten. Wenn man also Pausen einlegt, hat das Kind genug Zeit, um Sachen zu verarbeiten und den spannenden Dingen hinterher zu forschen.

Das Ziel einer Tour sollte für das Kind motivierend sein – wie z.B. ein Picknick in der Natur, ein leckeres Essen in einem Restaurant oder zum Freibad. Das Kind ist hierdurch motiviert und möchte das Ziel unbedingt erreichen.

Wie weit fahre ich auf einer Fahrradtour mit Kind?

Logisch ist, dass Sie mit Ihrem Kind nicht auf ganz große Reise gehen können. Ziel des Ausfluges sollte der Familienzusammenhalt, die Natur und der Spaß sein. Es bringt nichts, dem Kind immer wieder zu sagen, dass es schneller und weiterfahren soll. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den Anschein macht, genug Kondition zu haben und auch noch Lust und Motivation dabei hat.

Fahrradtour durch die Berge mit dem Kind
Eine Fahrradtour durch die Berge ist am Anfang sicherlich sehr unwahrscheinlich. Doch ab einem gewissen Alter und mit dem richtigen Kinder-Mountainbike sollte auch das möglich sein.

Normalerweise kann ein Kind ab 12 Jahren schon eine große Strecke ablegen, welche ohne Probleme zu meistern ist. Eine Fahrradtour mit Kind kann also stattfinden, ohne sich Gedanken bezüglich der Kondition zu machen.

Was müssen Eltern bei einer Fahrradtour mit Kind auf jeden Fall im Rucksack haben?

  • Einen Schlauch, mit dem zur Not abgeschleppt werden kann. Oder ein „Towhee“
  • Ein Erste-Hilfe-Set
  • Ein paar Süßigkeiten
  • Müsliriegel
  • Getränke
  • Taschentücher

Unsere 8 Tipps für eine Fahrradtour mit Kind

  • Wählen Sie spannende Waldwege oder abwechslungsreiche Strecken
  • Im Voraus können Sie wunderbar auf Komoot Ihre Strecke planen
  • Üben Sie keinen Druck aus. Genießen Sie einfach die Natur und den Spaß Ihres Kindes
  • Nehmen Sie ausreichend Proviant mit. Vielleicht hat das Kinderfahrrad ja einen Korb, mit welchem Essen und Trinken transportiert werden kann.
  • Führen Sie das Kind langsam an längere Touren heran. Dies schaffen Sie, wenn der Spaß an erster Stelle steht. Wie wäre es mit einer Tour, auf der man unterschiedliche Tiere sehen kann?
  • Lassen Sie Ihr Kind vorneweg fahren. So bestimmt es das Tempo, bekommt ein positives Selbstbewusstsein und lernt, Geschwindigkeiten einzuschätzen
  • Und für die ganz Kleinen: Mit einer Tandemstange können Sie das Kinderfahrrad an Ihres montieren. So kann nichts passieren und das Kind kommt mit dem Fahrrad zum ersten Mal in Berührung
  • Sollte es mal zu Notfällen kommen, erhalten Sie hier ausreichende Informationen

Produkte mit Bezug zu diesem Ratgeber

Für eine Fahrradtour mit Kind bieten sich unterschiedliche Produkte an, damit der Freizeitspaß zu einem unvergesslichen Abenteuer wird.

Falls Sie mit einem Kleinkind unterwegs sind, welches noch nicht selbständig fahren kann, bietet sich eine Tandemstange an. Im Falle eines Plattens können Sie das Kinderfahrrad mit einem speziellen Abschleppseil ziehen. Und für die Pause zwischendurch lohnt sich ein Picknickrucksack.

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